Aktuelles

Mit gutem Gewissen grillen – Faire Grillkohle aus Kokosnussschalen

Faire Grillkohle Die Evangelische Jugend von Westfalen und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend unterstützen in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Evangelische Jugend NRW (AEJ NRW) ein Projekt auf den Philippinen.

Viele Farmer/innen verarbeiten Kokosnüsse, um die Milch oder das Fleisch der Frucht zu verkaufen. Dabei entsteht ein Abfallprodukt – Kokosnussschalen. Wenn diese verkohlt werden, entsteht Grillkohle – ohne dass dafür Wälder abgeholzt werden. Die nachhaltig gehandelte Grillkohle bietet den Kleinproduzenten eine Chance, um künftig besser gegen Ernteverluste geschützt zu sein und eine weitere Einnahmequelle zu schaffen.

Die Faire Kohle kann auf www.fair-grillen.de bestellt werden.


KJP-NRW 2013 bis 2017

Im Ministerialblatt (MBl. NRW.) Ausgabe 2013 Nr. 14 vom 15.7.2013 – Seiten 201 bis 212 – ist der Kinder- und Jugendförderplan des Landes Nordrhein-Westfalen 2013-2017 KJFP-NRW) veröffentlicht und damit endgültig in Kraft gesetzt worden.
Durch Veröffentlichung im Ministerialblatt am 19.12.2014 wurden die neuen Richtlinien mit sofortiger Wirkung in Kraft gesetzt.

Die inzwischen in Kraft getretenen Änderungen vom 12.6.2015 sind in der aktualisierten Ausgabe berücksichtigt, insbesondere die neuen Links der Muster und Beiblätter (siehe unten).

KJP-NRW 2013-2017

Richtlinien zum KJP NRW (Stand 06/2015)
pdf Datei


Mehr Freiräume für Kinder und Jugendliche

Breites Bündnis fordert Änderungen in Schule und Ausbildung Anzeige_BfF

Mit einer symbolischen Aktion vor dem Landtag in Düsseldorf hat sich am 11.9.2014 das Bündnis für Freiräume erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Der Zusammenschluss aus Jugendverbänden und vielen gesellschaftlichen Akteuren möchte erreichen, dass junge Menschen wieder mehr Zeit haben, über die sie selbst verfügen können.

Im Beisein von Jugendministerin Ute Schäfer wurde eine Mauer aus Hindernissen, die den Zugang zu freier Zeit versperrt, von Jugendlichen eingerissen. „Mit unserer ‚Einmischenden Jugendpolitik‘ soll ein Klima geschaffen werden, in dem die Interessen und Bedürfnisse von Jugendlichen ernst genommen werden. Das heißt auch, ihre Bedürfnisse nach Freiräumen ernst zu nehmen“, sagte Schäfer im Rahmen der Auftaktveranstaltung.

Das Bündnis, das vom Landesjugendring NRW initiiert wurde, wird zum Start bereits von mehr als 40 Organisationen und Einzelpersonen aus Nordrhein-Westfalen unterstützt. „In unserer leistungsorientierten Gesellschaft brauchen junge Menschen mehr Freiräume. Das bedeutet für uns: Entschleunigung in der Ausbildung, mehr selbstbestimmte Zeit und Plätze, an denen sie erwünscht sind“, erläutert Sarah Primus, Vorsitzende des Landesjugendrings NRW, die Motivation der Jugendverbände, das Bündnis zu gründen.

„Kinder und Jugendliche brauchen Freiräume, um sich zu starken und selbstbewussten Persönlichkeiten zu entwickeln. Es ist mir ein persönliches Anliegen, das Bündnis für Freiräume als Erstunterzeichner zu unterstützen“, erklärte Andreas Meyer-Lauber, Vorsitzender des DGB NRW.

Neben Meyer-Lauber gehören unter anderem NRW-Landtagspräsidentin Carina Gödecke, der Vorsitzende des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte Nordrhein, Dr. Thomas Fischbach sowie der Präsident des Landessportbunds NRW, Walter Schneeloch, zu den Erstunterzeichnenden.

www.buendnis-fuer-freiraeume.de

Der Landesjugendring NRW ist die Arbeitsgemeinschaft der derzeit 25 auf Landesebene anerkannten Jugendverbände in Nordrhein-Westfalen. Er vertritt die Interessen der Jugendverbände und junger Menschen und engagiert sich in Grundsatzfragen der Kinder-, Jugend-, Bildungs- und Gesellschaftspolitik.


Ferienfreizeiten unter der Lupe

Ferienfreizeiten sind ein zentrales Angebot in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen der Evangelischen Jugend in Nordrhein-Westfalen. Die Bedeutung dieses Bereichs ist für den Jugendverband sehr hoch. Freizeiten sind für viele Kinder und Jugendliche oftmals der Erstzugang zur Kinder- und Jugendarbeit. Auch entwickelt sich ehrenamtliche Mitarbeit sehr häufig aus der Teilnahme an Freizeiten.

So werden jährlich über 22.000 Teilnehmende bei Kinder- und Jugenderholungsmaßnahmen (aus Mitteln des KJP-NRW) gefördert und die sie begleitenden Mitarbeitendenteams gut qualifiziert.

Im Sommer 2012 lud deshalb die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in NRW ihre Mitglieder zu einer großen Evaluation der Freizeitenarbeit ein. Zur Schärfung und Vergleichbarkeit der Ergebnisse dieses Einblicks wurden standardisierte Fragebögen mit einheitlicher Software benutzt. Am Ende waren dann 114 Jugendfreizeiten mit 3321 Teilnehmenden- und 575 Mitarbeitendenfragebögen sowie 46 Kinderfreizeiten mit 1173 Teilnehmenden- und 279 Mitarbeitendenfragebögen auszuwerten.

Die Ergebnisse der Evaluation entfalten ihre Wirkung auf drei Ebenen. Zum einen unmittelbar auf der Ebene der evaluierten Freizeiten-Maßnahme, zum anderen auf Ebene des/der Träger derselben und des weiteren auf Ebene des Jugendverbandes insgesamt.

Evaluation als Download (13,6 MB)


Faire Ferien

Die aktuelle überarbeitete Ausgabe des Readers „Faire Ferien“, der 2012 zum ersten Mal auf Anregung der entwicklungspolitischen Fachkräfte aus der Katholischen und Evangelischen Jugend in NRW erscheinen konnte, liegt vor. Die gedruckte Fassung kann kostenfrei über das Amt für Jugendarbeit der EKvW bei Elke Beck: elke.beck(at)afj-ekvw.de – Tel. 02304/755-184 – Fax 02304/755-248 bezogen werden.

Wir freuen uns auf rege Nachfrage und hoffen, dass der Reader insbesondere bei den Sommerfreizeiten vielen Gruppen eine hilfreiche Unterstützung sein wird und fleißig benutzt wird. Nähere Informationen zum Projekt erhaltet ihr bei Peter Bednarz im Amt für Jugendarbeit der EKvW: Tel. mobil: 0171/5074688 – e-mail: peter.bednarz(at)afj-ekvw.de

Faire Ferienfreizeiten 2015 als pdf Download

Faire Ferien

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