Es hat sich gezeigt, dass Kinder und Jugendliche sehr differenziert und reflektiert über ihre Lage und Bedürfnisse Auskunft geben können. Für viele ist Armut normal, weshalb sich die befragten Kinder und Jugendlichen oft nicht als arm wahrnehmen. Oder sie relativieren die eigene Armut, zum Beispiel, indem sie sich mit anderen vergleichen, die weniger Ressourcen haben. Die Autorinnen interpretieren diesen sozialen Abwärtsvergleich als möglichen Schutzmechanismus, der dazu dient, eine optimistische Perspektive und einen positiven Selbstwert aufrechtzuerhalten. Studie